Schlagwort: Rentenpolitik

Laut Eurostat leben in der EU 95 Millionen Menschen in Armut. Hinzu kommen 20 Millionen Menschen, die trotz Erwerbsarbeit als arm gelten. Eines von vier Kindern in Europa gilt als arm. Expert*innen weisen darauf hin, dass die offiziellen Zahlen das tats√§chliche Ausma√ü der Armut in Europa untersch√§tzen. Die Linke im EP hat das Ziel, die Armut abzuschaffen. Der Reichtum von wenigen ist die Armut der vielen. Wir streiten f√ľr eine gerechte (Um-)Verteilung des Reichtums, einen starken Sozialstaat und eine ausgebaute √∂ffentliche Daseinsvorsorge √ľberall in Europa.‚Ķ
weiterlesen "Armut in der EU abschaffen"
Durch die Konkurrenz im EU-Binnenmarkt wurde √ľber Jahre Lohndumping befeuert und prek√§re Besch√§ftigung ausgeweitet. Jeder neunte Besch√§ftigte, 20,5 Millionen Menschen in der EU sind ‚Äěarm trotz Arbeit‚Äú. Die Linke im EP, ebenso wie fast alle Gewerkschaften aus den EU-Mitgliedsstaaten haben sich auch deshalb viele Jahren f√ľr eine EU-Mindestlohnrichtlinie stark gemacht. Denn in fast allen Mitgliedstaaten der EU, die bereits einen gesetzlichen Mindestlohn haben, reicht auch dieser nicht zum Leben. Die beschlossene Richtlinie tr√§gt eine eindeutige Linke Handschrift. ‚Ķ
weiterlesen "L√∂hne m√ľssen steigen"
"F√ľr armutsfeste Renten braucht es stabile gesetzliche Rentensysteme, gute L√∂hne und eine hohe Besch√§ftigungsquote, aber sicherlich kein PEPP", kommentiert Martin Schirdewan, finanzpolitischer Sprecher der Linken im Europ√§ischen Parlament die heutige Annahme des Paneurop√§ischen Rentenprodukts, kurz: PEPP, durch das Plenum des Europ√§ischen Parlaments. Schirdewan weiter: "Mit der heutigen Zustimmung zu PEPP hat dieses Haus den Menschen einen B√§rendienst erwiesen. Denn nicht einmal den Mindestanforderungen an ein seri√∂ses Rentenprodukt ‚Ķ
weiterlesen "EU-Rentenprodukt (PEPP): Gefährliche Mogelpackung"
Altersarmut ist Realit√§t, nicht nur in Deutschland. Laut Eurostat, dem Statistikamt der Europ√§ischen Union, sind in der EU rund 20 Prozent der Bev√∂lkerung von Altersarmut bedroht oder betroffen. Diese Zahl sollte Anlass zur Sorge geben und man w√ľrde meinen, sie g√§be Ansto√ü, die n√∂tigen Reformen im Rentensystem anzugehen. Doch weit gefehlt. Stattdessen legt die EU-Kommission einen Vorschlag f√ľr ein EU-weit harmonisiertes privates Vorsorgeprodukt vor, das sogenannte Paneurop√§ische Rentenprodukt, kurz PEPP. Die Kommission macht in ihrer‚Ķ
weiterlesen "Rente: Gute Löhne, statt privater Vorsorgeprodukte"
Laut Eurostat, dem Statistikamt der Europ√§ischen Union, sind mittlerweile schon gut zwanzig Prozent der europ√§ischen Bev√∂lkerung von Altersarmut bedroht oder schon betroffen. Eigentlich hat die Europ√§ische Union auf dem Gebiet der sozialen Sicherungssysteme keine gesetzgeberischen Kompetenzen. Wie diese organisiert und finanziert werden, liegt allein in der Zust√§ndigkeit der Mitgliedstaaten. Dies gilt auch f√ľr die gesetzlichen Rentensysteme. Die EU hat allerdings Regeln, wie die sozialen Sicherungssysteme koordiniert werden (883/2004/EG). Wenn eine Person ‚Ķ
weiterlesen "Rentensystem und Pensionen"
When Commissioner Valdis Dombrovskis announced a proposal to create a Pan-European Personal Pension Product (PEPP) in 2016, it followed calls from global investment firm, BlackRock, for the EU to create a cross-border pension fund. Dombrovski‚Äôs announcement of the PEPP gave the clearest signal yet of what the Commission wants to do with EU citizens‚Äô pensions - privatise them. GUE/NGL‚Äôs decision to designate its Topical Debate this week in the European Parliament‚Äôs plenary session as ‚ÄėThe future of pensions: fighting ‚Ķ
weiterlesen "Privatising EU pensions a looming catastrophe for millions"
Martin Schirdewan in der Debatte zur Zukunft der AltersversorgungDie Zukunft der Altersversorgung: Bek√§mpfung von Privatisierung und St√§rkung √∂ffentlicher universeller Sozialversicherungssysteme (Aussprache √ľber ein aktuelles Thema ): Martin Schirdewan, im Namen der GUE/NGL-Fraktion.¬† ‚Äď Frau Pr√§sidentin! Laut Eurostat, dem Statistikamt der Europ√§ischen Union, sind mittlerweile schon gut zwanzig Prozent der europ√§ischen Bev√∂lkerung von Altersarmut bedroht oder sogar schon betroffen. Aber anstatt sich der realen Probleme im Rentensystem anzunehmen, klammern‚Ķ
weiterlesen "Frohes Zocken mit der Rente"
Vorschau auf die Plenarwoche des Europ√§ischen Parlaments10. - 13. September 2018, Stra√üburg GUE/NGL Pressekonferenz: Gabi Zimmer, Vorsitzende der Linksfraktion GUE/NGL Dienstag, 11. September 2018, 15 Uhr EP-Presse-Saal ‚ÄöDaphne Caruana Galizia‚Äė (LOW N-1/201) ¬† MdEP Gabi Zimmer, Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion GUE/NGL: ‚ÄöRede des EU-Kommissionspr√§sidenten Jean-Claude Juncker: Lage der Union‚Äė (Key Debate) Debatte am Mittwochmorgen, 12. September, ab 9 Uhr ‚ÄěJuncker redet zum letzten Mal zur Lage der EU. Das w√§re der ‚Ķ
weiterlesen "Plenarfokus September 2018"
‚ÄěDie Minimalanforderung an ein seri√∂ses Vorsorgeprodukt ist, dass man das, was man einbezahlt hat, auch wieder rausbekommt. Dies erf√ľllt der heute vom Ausschuss angenommene Text nicht‚Äú, kommentiert der Europaabgeordnete Martin Schirdewan (DIE LINKE) die heutige Abstimmung im Wirtschafts- und W√§hrungsausschusses des Europ√§ischen Parlaments (ECON) zu PEPP ‚Äď dem Paneurop√§ischen Rentenprodukt. Schirdewan, Schattenberichterstatter der EP-Linksfraktion GUE/NGL f√ľr das Dossier weiter: ‚ÄěMit diesem Vorschlag wird Verbrauchern‚Ķ
weiterlesen "PEPP: Sch√∂n f√ľr die Finanzindustrie, gef√§hrlich f√ľr Anleger"
Die Versicherungs- und Finanzindustrie ben√∂tigt wohl eine neue Anlagekuh, die sie durch Europa treiben und dann melken kann‚Äú, urteilt Martin Schirdewan, finanzpolitischer Sprecher der Linken im Europ√§ischen Parlament. Das internationale Journalistennetzwerk Investigate Europe recherchierte, dass die Europ√§ische Kommission in Absprache mit dem weltgr√∂√üten Finanzinvestor Blackrock das sogenannte Pan European Pension Product - kurz PEPP, erfunden hat. Schirdewan weiter: ‚ÄěDie Europ√§ische Kommission muss durch voll umf√§ngliche ‚Ķ
weiterlesen "Europäische Kommission als Handlanger der Finanzindustrie"