Steuergerechtigkeit

Die Linke im Europaparlament setzt sich f√ľr eine √úbergewinnsteuer ein, um Krisengewinne oder auch Monopolgewinne umzuverteilen √úbergewinne werden in der √∂ffentlichen Debatte als zus√§tzliche Gewinne verstanden, die √ľber die normalen Gewinne eines Unternehmens hinausgehen und aus externen unvorhergesehener Ereignissen bzw. Krisen anfallen (z.B. Krieg, Pandemie, √Ėlpreisinflation). Eine √úbergewinnsteuer folgt vor diesem Hintergrund dem Prinzip der Fairness: die Profiteure einer Krise sollen auch st√§rker an den Kosten der Krisenbew√§ltigung ‚Ķ
weiterlesen "√úbergewinnsteuer: Krisengewinne umverteilen"
Die Linke im Europaparlament k√§mpft gegen die Steuertrickserei multinationaler Gro√ükonzerne und setzt sich f√ľr Verteilungsgerechtigkeit ein Gro√ükonzerne verschieben j√§hrlich 50 Milliarden Euro Gewinne aus Deutschland √ľber die Grenzen in Steueroasen von Luxemburg bis Singapur. In Deutschland gehen uns dadurch j√§hrlich 15 Milliarden Euro an Steuereinnahmen verloren. Multinationale Konzerne vermeiden so, ihren fairen Beitrag in den L√§ndern zu leisten, in denen sie tats√§chlich t√§tig sind und Gewinne erwirtschaften. Dieses Geld, das ‚Ķ
weiterlesen "Besteuerung von Konzernen wie Apple, Microsoft und Co"
Martin Schirdewan
Martin Schirdewan
Martin Schirdewan, Vorsitzender der Linksfraktion THE LEFT im EP, erkl√§rt zur neuen Studie, die zeigt, wer die Krisengewinner der Corona- und der Lebenskostenkrise sind und wie diese angemessen an der Krisenbew√§ltigung beteiligt werden k√∂nnen:‚ÄěKrisen treffen uns nicht alle gleich! W√§hrend die Einen in Kurzarbeit mussten oder jetzt die Heizkostenrechnung f√ľrchten, werden Gro√üaktion√§r:innen der DAX-Konzerne mit Milliarden Euro √ľbersch√ľttet. Niemand profitiert jedoch so unverhohlen von der momentanen Lebenskostenkrise wie die ‚Ķ
weiterlesen "Energiekonzerne erwarten Kriegsgewinne in Billionenhöhe!"
European Union 2020/EP
European Union 2020/EP
Martin Schirdewan, Vorsitzender der Linksfraktion THE LEFT und finanzpolitischer Sprecher von DIE LINKE im Europ√§ischen Parlament, erkl√§rt zur heutigen Ank√ľndigung der Europ√§ischen Kommission, die EU-Haushaltsregeln um ein weiteres Jahr auszusetzen:‚ÄěEgal ob die K√ľrzungspolitik am Ende in einem, in zwei oder drei Jahren von der EU verdonnert wird. In jedem Falle ist sie falsch! Einkommens√§rmere Haushalte werden die Leidtragenden sein, wenn √∂ffentliche Leistungen gestutzt werden und die Arbeitslosigkeit steigt!‚Äú ‚ÄěLasst uns die Schuldenfesseln g√§nzlich ‚Ķ
weiterlesen "Sprengt die Schuldenfesseln!"
Martin Schirdewan
Martin Schirdewan
Martin Schirdewan, Ko-Vorsitzender der Linksfraktion THE LEFT im Europ√§ischen Parlament, erkl√§rt zum heutigen Treffen des EU-Rates ‚ÄěWirtschaft und Finanzen‚Äú:‚ÄěAbermilliarden an schmutzigem Geld werden¬†j√§hrlich in Europa gewaschen. Wir sprechen hier von sch√§tzungsweise 1,3 Prozent des gesamten BIP der EU. Nur so lohnt sich das √ľble Gesch√§ft mit Waffen-, Menschen- oder Drogenhandel. Geldw√§sche ist der Lebensbrunnen von Verbrechen und Gewalt.‚Äú ‚ÄěEs ist ein Skandal, dass laut Europ√§ischem Rechnungshof die Geldw√§schebek√§mpfung in der EU zersplittert, ‚Ķ
weiterlesen "Den Waschsalon schließen!"
Martin Schirdewan, Ko-Vorsitzender der Linksfraktion THE LEFT im Europ√§ischen Parlament, erkl√§rt zur heutigen Plenarabstimmung des Richtlinienentwurfs bez√ľglich der Offenlegung von Ertragsteuerinformationen durch bestimmte Unternehmen und Zweigniederlassu‚ÄěDie heutige Parlamentsabstimmung zu einer neuen Offenlegungspflicht von Steuerinformationen durch Gro√ükonzerne ist ein Etappensieg f√ľr die Steuergerechtigkeitsbewegung.‚Äú ‚ÄěJedes Jahr verstecken multinationale Gro√ükonzerne Gewinne in horrenden Summen in den Steuers√ľmpfen des ‚Ķ
weiterlesen "Etappensieg f√ľr die Bewegung f√ľr Steuergerechtigkeit"
Martin Schirdewan
Martin Schirdewan
Martin Schirdewan, Ko-Vorsitzender der Linksfraktion THE LEFT und finanzpolitischer Sprecher von DIE LINKE im Europ√§ischen Parlament, erkl√§rt zum heutigen Treffen des EU-Rates ‚ÄěWirtschaft und Finanzen‚Äú:‚ÄěDeutsche Finanzminister m√ľssen endlich zum Motor des Fortschritts werden, anstatt konservative Klischees verklemmter Sparsamkeit zu bedienen. Mit der anstehenden Ampel-Koalition wird es den n√∂tigen Motor f√ľr den Wandel in der EU jedoch nicht geben. Wirtschaftsnobelpreistr√§ger Joseph Stiglitz und Professor Adam Tooze haben die Gefahr ‚Ķ
weiterlesen "Schuldenbremse f√ľr Banken, nicht f√ľr Staaten!"
Martin Schirdewan, Ko-Vorsitzender der Linksfraktion THE LEFT und finanzpolitischer Sprecher von DIE LINKE im Europ√§ischen Parlament, erkl√§rt zum heutigen G20-Finanzgipfel:‚ÄěDer G20-Deal in Sachen Mindeststeuer f√ľr multinationale Unternehmen wird zum globalen Coup der amerikanischen Gro√ükonzerne aus dem Silicon Valley.‚Äú ‚ÄěKomplizenhafte Steueroasen wie Irland hatten den Deal vorerst blockiert. Deren Bef√ľrchtung war, dass eine entschlossene EU den vorgesehenen Mindeststeuersatz von 15 Prozent weiter anheben w√ľrde. In den meisten ‚Ķ
weiterlesen "G20-Steuerdeal: Der Coup des Silicon Valley"
Martin Schirdewan
Martin Schirdewan
Martin Schirdewan, Ko-Vorsitzender der Linksfraktion THE LEFT und finanzpolitischer Sprecher von DIE LINKE im Europ√§ischen Parlament, erkl√§rt zum heutigen Treffen der EU-Finanzminister:innen:‚ÄěDie Schwarze Liste von Steueroasen der EU zeigt die Perversion des Systems. Gestern noch kaufte sich ein EU-Finanzminister lukrative Firmenanteile in den sonnigen britischen Jungferninseln. Heute entscheidet er mit seinen Kolleg:innen, welche L√§nder auf diese Liste kommen. √úberraschenderweise sind weder die britischen Jungferninseln, noch irgendein anderer ‚Ķ
weiterlesen "Die Steueroasen-Liste ist eine Farce!"
Martin Schirdewan
Martin Schirdewan
Im Vorfeld des G7-Gipfeltreffens in Cornwall fordert Martin Schirdewan, Vorsitzender der Linksfraktion THE LEFT im Europ√§ischen Parlament, eine weltweite effektive Mindeststeuer von 25 Prozent f√ľr Unternehmen:‚ÄěUm ernsthaft gegen den internationalen Steuerwettbewerb und Profitverschiebung vorzugehen, brauchen wir global eine effektive Mindeststeuer von 25 Prozent. Ohne Wenn und Aber! Zudem muss auf EU-Ebene das Einstimmigkeitsprinzip in Sachen Steuern abgeschafft werden. Sonst werden Niedrigsteuerl√§nder wie Ungarn oder Irland jeden Fortschritt ‚Ķ
weiterlesen "Eine Mindeststeuer braucht Mindeststandards"