Schlagwort: Fluchtursachen

Weltweit befinden sich heute mehr Menschen auf der Flucht als je zuvor: Ende 2017 waren 68,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Im Vergleich dazu waren es vor zehn Jahren 37,5 Millionen Menschen. Die Gr√ľnde, weshalb Menschen aus ihren Heimatl√§ndern oder innerhalb dieser fliehen, sind vielseitig: Armut, Krieg, Diskriminierung und Verfolgung sowie durch den Klimawandel bedingte Naturkatastrophen. Die gro√üe Mehrheit der Gefl√ľchteten lebt fern von Europa in Asien und Afrika. Die EU tr√§gt durch die auf Eigeninteressen ausgerichtete ‚Ķ
weiterlesen "Handels- und Wirtschaftspolitik als Fluchtursachen"
Unter dem Begriff Fluchtursachen werden die vielf√§ltigen Ursachen bezeichnet, die Menschen entgegen ihrer eigentlichen W√ľnsche dazu veranlassen, ihren Lebensort und ihre Lebensumst√§nde zu verlassen um an andere zu Orte zu fliehen. Darunter fallen Ursachen, die unmittelbar Leben und Sicherheit bedrohen, wie Krieg, B√ľrgerkrieg und Vertreibung, staatliche Verfolgung aus politischen, religi√∂sen, oder ethnischen Gr√ľnden. Andere Ursachen wie Naturkatastrophen, Umweltzerst√∂rung und Klimawandel haben oft einen ebenso gro√üen Einfluss auf die Lebensumst√§nde, dass Flucht ‚Ķ
weiterlesen "Fluchtursachen"
(auch: Klimawandel als Fluchtursache)Seit 2008 mussten mehr als 26 Millionen Menschen aufgrund von Naturkatastrophen ihre Heimat verlassen. Mehr als 140 Millionen Menschen k√∂nnten bis 2050 durch Missernten, D√ľrren, √úberschwemmungen und steigende Meeresspiegel ihr Zuhause verlieren und zur Flucht gezwungen werden. Vor allem S√ľdasien, Lateinamerika und das s√ľdliche Afrika werden betroffen sein. Klimawandel muss als Fluchtursache anerkannt werden. Schon in den fr√ľhen 90er Jahren, im Rahmen der Verhandlungen der Framework Convention on Climate Change, forderte die ‚Ķ
weiterlesen "Klimafl√ľchtlinge"
Ein Artikel von Cornelia Ernst, zuerst erschienen bei "die-zukunft.eu" Die Europaabgeornete Dr. Cornelia Ernst ist Sprecherin der Delegation der Partei DIE LINKE. im Europ√§ischen Parlament und dort unter anderem Mitglied im Ausschuss f√ľr B√ľrgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE). Zu ihren Arbeitsschwerpunkten geh√∂ren Asyl/Migration, Datenschutz und innere Sicherheit. Den Beitrag schrieb sie gemeinsam mit ihrem Mitarbeiter Lorenz Kr√§mer. ¬† Asyl und Einwanderung nicht vermischen Wir haben einerseits ein ‚Äěvom Aussterben bedrohtes Asylrecht‚Äú in ‚Ķ
weiterlesen "F√ľr eine offene Gesellschaft!"
Gabi Zimmer in der Debatte zur humanit√§ren Situation in Syrien, besonders GhutaGabriele Zimmer (GUE/NGL). ‚Äď Herr Pr√§sident, Herr Kommissar! Ich kann dem, was Sie eingangs der Debatte gesagt haben, so gut wie zustimmen. Das Problem stellt sich f√ľr mich nur dar, wenn wir bei der Einsch√§tzung der Situation, dass auf jede Eskalation in einem bereits seit sieben Jahren andauernden Krieg neue Leiden f√ľr Menschen erwachsen, sie tagt√§glich in ihrem Leben bedroht sind, wir inzwischen mehr als 300 000 Tote ‚Ķ
weiterlesen "Schluss ist mit jeder Form von milit√§rischer Gewaltattacke gegen√ľber Menschen in Syrien"
Fluchtursachen bek√§mpfen hei√üt f√ľr die EU, Fl√ľchtende bek√§mpfenSabine L√∂sing, Mitglied in der Delegation in der Parit√§tischen Parlamentarischen Versammlung AKP-EU, erkl√§rt zum f√ľnften EU-Afrika Gipfel in Abidjan, Elfenbeink√ľste: ‚ÄěDie vollmundig angek√ľndigte Hilfe f√ľr die Entwicklung der afrikanischen Wirtschaft enttarnt sich in jeglicher Hinsicht als ein weiterer Backstein in der europ√§ischen Mauer gegen Gefl√ľchtete. Erstmal wird jede Hilfe an die Zusammenarbeit in der Fl√ľchtlingsabwehr gekoppelt und zum zweiten handelt es sich um eine‚Ķ
weiterlesen "EU-Afrika-Gipfel: Vom Westen nichts Neues"
Anl√§sslich des bevorstehenden G20-Gipfels in Hamburg debattierte das Europaparlament heute mit der EU-Kommission und dem Rat. Der Hamburger Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) sprach f√ľr die Linksfraktion GUE/NGL. Zum G20-Gipfel und den wichtigen weltpolitischen Herausforderungen erkl√§rt De Masi: ‚ÄěSt√©phane Hessel, der bekannte franz√∂sische Diplomat, Widerstandsk√§mpfer und Co-Autor der UN-Menschenrechtserkl√§rung, sagte einst ‚ÄěDie G20 sind eine Veranstaltung ohne Legitimation. Legitimation besitzt nur die UNO.‚Äú Daher wird sich Hamburg emp√∂ren. ‚Ķ
weiterlesen "G20 ohne Legitimation"
2. Mai 2016 HESSISCHE/NIEDERS√ĄCHSISCHE ALLGEMEINE Europa im Mittelpunkt: Sch√ľler diskutieren am THG mit Politikern, von Claudia Vo√ü "Wie k√∂nnen wir Schutzsuchende k√ľnftig in ganz Europa willkommen hei√üen und menschenw√ľrdig unterbringen? Dieser und weiterer Fragen um die aktuelle europ√§ische Fl√ľchtlingspolitik widmeten sich Sch√ľler des G√∂ttinger Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) mit Vertretern aus Europa-, Bundes- und Kommunalpolitik am Montag in einer Podiumsdiskussion. Zum Gespr√§ch geladen hatten sie ‚Ķ
weiterlesen "Presseschau: Europa im Mittelpunkt: Sch√ľler diskutieren am THG mit Politikern"
Sabine L√∂sing, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. ‚Äst Herr Pr√§sident! Der Bericht zeigt, wo es lang gehen soll, wenn die EU ihre Sicherheitsstrategie neu auflegt ‚Äď nicht als Konzept einer Friedensunion, sondern einer Milit√§runion. Mehr Geld f√ľr Waffen, Ausbau des r√ľstungsindustriellen Komplexes und die Ausweitung des geostrategischen Einflussbereichs in Waffenbruderschaft mit der NATO und 2 % des BIP f√ľr Verteidigungszwecke aus den Haushalten quetschen. Als Beispiel w√ľrde das f√ľr Deutschland bedeuten: von jetzt 30 Milliarden auf 60 ‚Ķ
weiterlesen "Sicherheit sollte soziale Sicherheit heißen!"
MdEP Martina Michels, DIE LINKE.: "Nach dem Sondergipfel mit der T√ľrkei bleiben viele Fragen nach wie vor offen. Jetzt wird klarer denn je, dass sich die EU auf einen riskanten Handel mit der T√ľrkei eingelassen hat. Die T√ľrkei nutzt ihre chancen, die sie durch die EU bekommen hat, hoch zu pokern und zu fordern. Sie will sich die R√ľcknahme von Fl√ľchtlingen mit mindestens 6 Mrd. Euro bezahlen lassen. Interessant ist dabei die Einteilung der Fl√ľchtlinge in verschiedene Gruppen. Was sind illegale Fl√ľchtlinge, was sind ‚Ķ
weiterlesen "Die EU hat sich auf riskanten Handel mit der T√ľrkei eingelassen!"