Schlagwort: Kapitalmarktunion

Die Kapitalmarktunion ist eine Initiative der EU, die auf eine Vertiefung und st√§rkere Integration der Kapitalm√§rkte der 28 EU-Mitgliedstaaten abzielt. Vorgeschlagen wurde dies vom Pr√§sidenten der Kommission Jean-Claude Juncker im November 2014. Um diese Ziele zu erreichen, hat die Europ√§ische Kommission einen Aktionsplan f√ľr den schrittweisen Aufbau einer Kapitalmarktunion vorgeschlagen, die bis 2019 vollendet werden soll. Der Aktionsplan umfasst eine Reihe verschiedener Instrumente, von EU-Rechtsakten bis zur Unterst√ľtzung von Initiativen unter Federf√ľhrung der ‚Ķ
weiterlesen "Kapitalmarktunion"
Interview mit Fabio De Masi in der Berliner Zeitung"Der Abgeordnete Fabio De Masi verl√§sst das Europaparlament und tritt als Spitzenkandidat der Hamburger Linken zur Bundestagswahl an. Im EU-Parlament war er Mitglied im Sonderausschuss zu den Luxemburg-Leaks zur Steuervermeidung und stellvertretender Vorsitzender des Untersuchungsausschuss um den Skandal zu den Panama-Papers. Im Gespr√§ch mit der Berliner Zeitung erkl√§rt er, warum er den Neoliberalismus trotz weltweiter Konzentrationsprozesse f√ľr gescheitert h√§lt und warum Sarah (sic!) Wagenknecht‚Ķ
weiterlesen "„Politik macht auf Dauer krank“"
Heute, Donnerstag, stellte die EU-Kommission ihre Zwischenbilanz zur Umsetzung der Kapitalmarktunion vor. Fabio De Masi (DIE LINKE.), Mitglied im Ausschuss f√ľr Wirtschaft und W√§hrung (ECON), kommentiert: "Die Kommission begr√ľndet die Kapitalmarktunion mit unzureichender Kreditvergabe der Banken. Risiken sollen √ľber L√§ndergrenzen hinweg gestreut werden und die Finanzierung von Investitionen vom Konjunkturzyklus unabh√§ngiger werden. Verbriefungsgesch√§fte, die privaten Investoren offenbar zu riskant sind, sollen wieder gef√∂rdert ‚Ķ
weiterlesen "Kapitalmarktunion ist giftiges Placebo f√ľr Investitionen"
Gastbeitrag von Fabio De Masi f√ľr den Tagesspiegel"Die EU befindet sich im Stresstest. Das Referendum √ľber den Verbleib Gro√übritanniens in der EU ist dabei nur ein Symptom f√ľr das kranke Europa. Wer dieser Tage EU sagt, denkt Krise. Die H√ľtte brennt. Und das hat Gr√ľnde. Die europ√§ische Einigung versprach einst Frieden, Wohlstand und soziale Sicherheit. Aber die EU mutierte zu einem Binnenmarkt, der permanenten Wettbewerb erzwingt und die Demokratie zerst√∂rt. Nicht die Globalisierung, sondern das EU-Recht und falsche Politik ¬†‚Ķ
weiterlesen "Die EU verkommt zu einer Freihandelszone mit Parlament"
√úber die Pl√§ne zur Reform des EurosEnglish version below Fabio De Masi mit einem Gastbeitrag im Neuen Deutschland, nd, √ľber die Pl√§ne des sogenannten F√ľnf Pr√§sidenten Papiers zur Reform des Euros. EU-Kommissionspr√§sident Jean-Claude Juncker und der Pr√§sident des Europ√§ischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), warnten die Griechen vor dem Referendum √ľber die Troika-Diktate: Ein Oxi (Nein) sei mit dem Euro unvereinbar. Der portugiesische Pr√§sident, An√≠bal Cavaco Silva, wollte gar die Demokratie abschaffen. Sein Credo: Wer ‚Ķ
weiterlesen "F√ľnf Pr√§sidenten auf Crashkurs (also available in English)"
"...Fabio De Masi (GUE/NGL), another supporter of Glass-Steagall, also blasted the CMU plan. Both the Bank for International Settlements (BIS) and Alan Greenspan have warned about new financial crises. "The EU Commission will re-open the gambling house with the Capital Market Union. Banks and Insurances should invest in the infrastructure. Costs should be paid by taxpayers. The securitization industry — i.e. the packaging of junk loans — should be revived, this time instead of American mortgages, perhaps with European car loans. Volkswagen …
weiterlesen "Die Kapitalmarktunion (Capital Market Union CMU)"
MdEP Fabio De Masi (DIE LINKE.) zur Annahme des Pakets zur Kapitalmarktunion CMUKapitalmarktunion: Placebo f√ľr Investitionen "Vieles deutet schon wieder auf eine neue Finanzkrise hin, aber Lord Hill will mit der Kapitalmarktunion das Casino erneut √∂ffnen. Profitieren werden Fonds, Banken und Versicherungen, aber ohne nennenswerte Effekte auf die Investitionen", erkl√§rt der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) anl√§sslich der Ver√∂ffentlichung des Aktionsplans zur Schaffung einer Kapitalmarkunion durch die ‚Ķ
weiterlesen "Das EU-Kasino soll mit Hilfe der Kapitalmarktunion wieder geöffnet werden"
"Vieles deutet schon wieder auf eine neue Finanzkrise hin, aber Lord Hill will mit der Kapitalmarktunion das Casino erneut √∂ffnen. Profitieren werden Fonds, Banken und Versicherungen, aber ohne nennenswerte Effekte auf die Investitionen", erkl√§rt der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) anl√§sslich der Ver√∂ffentlichung des Aktionsplans zur Schaffung einer Kapitalmarkunion durch die EU-Kommission. Das Mitglied im Ausschuss f√ľr Wirtschaft und W√§hrung weiter: "Es fehlt nicht an Liquidit√§t, sondern an Nachfrage. Unternehmen investieren ‚Ķ
weiterlesen "Kapitalmarktunion: Placebo f√ľr Investitionen"
"Die EZB muss ihre eigene Unabh√§ngigkeit endlich respektieren. Die Entscheidung, keine griechischen Staatsanleihen mehr als notenbankf√§hige Sicherheiten zu akzeptieren, hat die Kapitalflucht und somit das notwendige ELA-Volumen erst richtig angeheizt. Sie war politisch motiviert, um der griechischen Regierung und dem Bankensektor kurzfristige Refinanzerungsm√∂glichkeiten zu nehmen und Syriza in den Verhandlungen¬† gef√ľgig zu machen", kritisiert der Europaabgeordnete und Wirtschaftspolitiker Fabio De Masi (DIE LINKE.) die Entscheidung der Europ√§ischen Zentralbank ‚Ķ
weiterlesen "EZB muss Erpressung beenden"
Fabio De Masi: "Herr Pr√§sident! Die Kapitalmarktunion soll eine der Krankheiten Europas heilen: zu wenig Investitionen und Banken, die keine Kredite vergeben. Aber wenn man eine Krankheit heilen m√∂chte, dann muss man erst mal die Ursachen der Krankheit verstehen, bevor man sich auf eine Medizin verst√§ndigt. Und die Ursache f√ľr die schwache Kreditvergabe im Bankensektor ist eben, dass wir Austerit√§t in Europa hatten, dass L√∂hne gesunken sind, dass Renten gesunken sind, dass Staatsausgaben gesunken sind. In einem solchen Umfeld herrscht nun mal eben ‚Ķ
weiterlesen "Wir lehnen die Kapitalmarktunion ab!"