Schlagwort: Euro

Die Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers f√ľhrte im September 2008 zur Wirtschafts- und Finanzkrise, deren Folgen in Europa immer noch sp√ľrbar sind. Auch wenn die milliardenschweren Bankenrettungspakete und das billige Geld der Europ√§ischen Zentralbank (EZB) die Finanzm√§rkte beruhigt haben, leiden Millionen B√ľrgerinnen und B√ľrger, insbesondere in den s√ľdlichen Mitgliedsl√§ndern der EU, nach wie vor unter der anhaltenden sch√§dlichen K√ľrzungspolitik. Diese hat nach Einsch√§tzung des Roten Kreuzes zur schlimmsten humanit√§ren Katastrophe der letzten 60 Jahre in ‚Ķ
weiterlesen "Finanzkrise"
Europ√§ische Zentralbank - EZB ¬† Die Europ√§ische Zentralbank (EZB) fungiert als die Zentralbank der 19 Mitgliedstaaten der Eurozone. Sie entscheidet somit √ľber die Geldpolitik der W√§hrungsunion. Ihre vorrangige Aufgabe besteht darin, die Preisstabilit√§t - definiert als Inflationsziel von knapp unter zwei Prozent - im Euroraum sicherzustellen. Mit der Etablierung des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (engl. Single Supervisory Mechanism - SSM) im November 2014 √ľbernahm die EZB auch die Beaufsichtigung der gr√∂√üten und wichtigsten Banken der ‚Ķ
weiterlesen "Europäische Zentralbank РEZB"

Eurozone

Die Europ√§ische Wirtschafts- und W√§hrungsunion wird inoffiziell auch Eurozone genannt. Sie bildet eine Erg√§nzung zum Europ√§ischen Binnenmarkt durch eine gemeinsame W√§hrung, den Euro. Der dreistufige Prozess zur Eurozone startete bereits am 1. Juli 1990 durch die Umsetzung bestimmter wirtschafts- und w√§hrungspolitischer Regelungen. Die 28 EU-Staaten haben bisher die Vereinbarungen in unterschiedlichem Ma√üe umgesetzt. Bisher haben 19 von den 28 EU-Staaten den Euro eingef√ľhrt. Diese 19 Staaten koordinieren ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik im Rahmen der Euro-Gruppe. Vor allem ‚Ķ
weiterlesen "Eurozone"
‚ÄěMit den anstehenden Ref√∂rmchen ist wenig erreicht. Der Euro bleibt damit strukturell instabil. Die n√§chste Krise k√∂nnte ihn gegen die Wand fahren‚Äú, kommentiert Martin Schirdewan, finanzpolitischer Sprecher der Linken im Europ√§ischen Parlament, den Eurogipfel der Staats- und Regierungschefs vorab. Schirdewan weiter: ‚ÄěIn der Eurozone herrscht eine klaffende Investitionsl√ľcke. Immer mehr Regionen werden abgeh√§ngt. Das erh√∂ht den Unmut in der Bev√∂lkerung, was unter anderem die Proteste der Gelbwesten in Frankreich zeigen. Wenn wir den ‚Ķ
weiterlesen "Eurogipfel: Eurozone bleibt im Krisenmodus"
‚ÄěEs herrscht die Ruhe vor dem Sturm. Alle sind sich einig, dass die W√§hrungsunion derzeit auf √§u√üerst wackligen Beinen steht und die Zerrei√üproben einer neuen Krise den Euro gegen die Wand fahren k√∂nnten. Umso wichtiger w√§re es gewesen, dass endlich grundlegende, strukturelle Reformen angegangen worden w√§ren, anstatt Symbolpolitik f√ľr die kommenden Wahlen zu betreiben,‚Äú kommentiert Martin Schirdewan, finanzpolitischer Sprecher der Linken im Europ√§ischen Parlament die Ergebnisse des heute Fr√ľh zu Ende gegangenen Treffens der Finanzminister ‚Ķ
weiterlesen "Eurozone: Reformen verkennen die Probleme"
‚ÄěDie Eurozone droht aufgrund ihrer Konstruktionsfehler, die zugleich das Erstarken nationalistischer Kr√§fte beg√ľnstigen, auseinanderzubrechen,‚Äú erkl√§rt der Europaabgeordnete Martin Schirdewan (DIE LINKE.), Mitglied im Wirtschafts- und W√§hrungsausschuss (ECON), zur heutigen Debatte √ľber die Reformvorschl√§ge der Kommission zur Eurozone. Schirdewan weiter: ‚ÄěDas Hauptproblem besteht im deutschen Export√ľberschuss. Das hei√üt zu aller erst eben nicht, im Rest Europas zu sparen und zu k√ľrzen. Das ‚Ķ
weiterlesen "Eurozonen-Reform: Investitionen in Köpfe und Beton anstatt neoliberaler Betonköpfe"
12. Juli 2017 NEUES DEUTSCHLAND Sind Negativzinsen erlaubt? von Hermannus Pfeiffer "Das Medienecho war gewaltig. Kurz vor Weihnachten hatte die Hamburger Volksbank als erstes Geldinstitut aus der Hansestadt Negativzinsen auch f√ľr Privatkunden angek√ľndigt. Vorstandschef Reiner Br√ľggestrat rechtfertigt sich in einem Zeitungsinterview: ¬ĽEinerseits haben wir so viel Zuspruch wie noch nie.¬ę Man habe 8000 neue Kunden gewonnen, konnte den Einlagenbestand 2016 um gut 10 Prozent steigern. Die Kreditvergabe nahm sogar um fast 12 Prozent zu. ¬ĽAuf der anderen Seite¬ę, ‚Ķ
weiterlesen "Presseschau: Negativzinsen"
Der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.), Mitglied im Ausschuss f√ľr Wirtschaft und W√§hrung (ECON) und in der Arbeitsgruppe Bankenunion des Europ√§ischen Parlaments, kommentiert die Beratungen der EU-Wirtschafts- und Finanzminister √ľber einen Aktionsplan zum Abbau der Risiken durch faule Kredite im europ√§ischen Bankensektor: ‚ÄěEs r√§cht sich, dass¬†der Bankensektor in der EU - anders als in den USA - nach der Finanzkrise nicht durchgreifend neu geordnet wurde. So schlummern weiter circa eine Billionen Euro an faulen Krediten in den Bankbilanzen, ‚Ķ
weiterlesen "Ecofin: Good Banks statt Bad Banks"
Anl√§sslich des EU-Gipfels in Br√ľssel erkl√§rt MdEP Fabio De Masi, wirtschaftspolitischer Sprecher der LINKEN im Europaparlament: "Ein Merkel-Macron-Euro hat keine Zukunft. Der franz√∂sische Pr√§sident Emmanuel Macron will in Frankreich das Programm des Arbeitgeberverbands umsetzen und¬†somit eine franz√∂sische Agenda 2010 verwirklichen. F√ľr die Eurozone fordert er einen Finanzminister und einen gemeinsamen Haushalt. Diese Vorschl√§ge kennt man schon aus dem F√ľnf-Pr√§sidenten-Bericht - verbunden mit mittelbaren Eingriffen in die Tarifautonomie √ľber ‚Ķ
weiterlesen "EU-Gipfel: Mer-cron Euro wird scheitern"
Anl√§sslich der Kritik an den Vorst√∂√üen des neugew√§hlten franz√∂sischen Pr√§sidenten Emmanuel Macron zur Reform der Eurozone erkl√§rt der Europaabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der LINKEN im Europ√§ischen Parlament Fabio De Masi: ‚ÄěSowohl die Bundesregierung als auch Macron liegen falsch. Macron und die Bundesregierung spielen Wahlkampf-Tennis vor den Parlamentswahlen in Frankreich und Deutschland. Die Eurokrise wird weder durch eine Fortsetzung der K√ľrzungspolitik √ľberwunden noch durch einen europ√§ischen Finanzminister. Der ‚Ķ
weiterlesen "Macron vs. Bundesregierung: Ein falsches Spiel"