Finanzkrise

© European Union 2022 - Source : EP
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Martin Schirdewan, Vorsitzender der Linksfraktion THE LEFT und finanzpolitischer Sprecher von DIE LINKE im Europ√§ischen Parlament, erkl√§rt zum heutigen Treffen der Euro-Gruppe:‚ÄěDie Finanzminister:innen m√ľssen endlich die Brandursachen bek√§mpfen und nicht nur Feuerl√∂scher aufstellen. Wir brauchen knallharte Eigenkapitalvorschriften, ohne Toleranz f√ľr Bilanztricksereien, durch die Risiken k√ľnstlich kleingerechnet werden. Megabanken m√ľssen zers√§gt werden. Keine Bank darf so monstr√∂s sein, dass sie im Pleitefall ganze Volkswirtschaften in ‚Ķ
weiterlesen "Einlagen sichern, Krisenursachen bekämpfen!"
Martin Schirdewan in der Aussprache zum Bankenreformpaket15. April, Plenum in Stra√üburg - Gemeinsame Aussprache der Themen "Eigenmittelverordnung - Eigenkapitalrichtlinie - Verlustabsorptions- und Rekapitalisierungsf√§higkeit von Kreditinstituten und Wertpapierfirmen - Verlustabsorptions- und Rekapitalisierungsf√§higkeit von Kreditinstituten und Wertpapierfirmen und zur √Ąnderung der Richtlinie 98/26/EG" Vielen Dank Herr Pr√§sident, werte Kolleginnen und Kollegen, nachdem die Banken w√§hrend der durch die Banken verursachten Finanzkrise mit hunderten Milliarden Euro aus ‚Ķ
weiterlesen "Mehr boring banking"
Martin Schirdewan zu staatsanleihebesicherten WertpapierenVielen Dank Herr Pr√§sident, werte Kolleginnen und Kollegen, nachdem wir erst vor wenigen Minuten √ľber die Konsequenzen der Finanzkrise f√ľr den Bankensektor diskutiert haben, erstaunt mich einmal mehr Mal aufs Neue, welches Vertrauen dieses Haus in die Rechtschaffenheit von Finanzm√§rkten zu haben scheint. Dabei liegt die letzte Finanzkrise noch gar nicht so lange zur√ľck. Die Folgen der ungebremsten Spekulation mit verbrieften Finanzprodukten sollten uns allen noch deutlich in Erinnerung ‚Ķ
weiterlesen "Finanzalchemie und technische Tricksereien"
Martin Schirdewan in der Aussprache zum Ende der Hilfsprogramme f√ľr GriechenlandFrau Pr√§sidentin, werte Kolleginnen und Kollegen! Zun√§chst: Die Linke unterst√ľtzt den Arbeitskampf der Dolmetscherinnen und Dolmetscher hier im Europ√§ischen Parlament. Aber nun zum eigentlichen Thema: Das Ende der Hilfsprogramme f√ľr Griechenland steht bevor, und das ist eine gute Nachricht f√ľr Europa und f√ľr die Griechinnen und Griechen, denn sie blicken auf acht Jahre voller Entbehrungen und schmerzhafter Einschnitte zur√ľck. Doch von den 274 ‚Ķ
weiterlesen "Rettung der Banken hat die griechische Bevölkerung bezahlt"
Guy Verhofstadt, Vorsitzender der Liberalen im Europ√§ischen Parlament (ALDE) und ehemaliger belgischer Premierminister, taucht in den Paradise Papers auf. Das ergeben Recherchearbeiten der belgischen Linkspartei PTB (s.u. Link 1). Verhofstadt war von 2010 bis 2016 Mitglied des Aufsichtsrats des belgischen Schifffahrtsunternehmen Exmar. Das Unternehmen verf√ľgt √ľber eine Offshore-Firma auf den Bermudas. Der ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Panama Papers Untersuchungsausschusses und nunmehriger Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) und der‚Ķ
weiterlesen "Verhofstadt in den Paradise Papers"
MEPs clash with Joseph Muscat over Malta’s money-laundering rolePlease find English version below   Fabio De Masi (DIE LINKE.), stellvertretender Vorsitzender des Untersuchungsausschusses des Europäischen Parlaments zu Geldwäsche, Steuervermeidung und -hinterziehung (PANA), bezog in seiner heutigen Plenarrede Stellung zu den Skandalen um die Ratspräsidentschaft Maltas. De Masi prangerte die kriminellen Machenschaften an, die sich im politischen System Maltas eingenistet haben. Gleichzeitig forderte …
weiterlesen "Malta & Panama Papers: Malta & Co. gehören auf schwarze Liste der Steueroasen"
Fabio De Masi (DIE LINKE.), Mitglied im Ausschuss f√ľr Wirtschaft und W√§hrung (ECON) und stellvertretender Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zu Geldw√§sche, Steuervermeidung und Steuerhinterziehung (PANA), kommentiert den Ausgang der Abstimmung zur √∂ffentlichen l√§nderspezifischen Berichterstattung von Unternehmen in einer gemeinsamen Sitzung des Wirtschaftsausschusses und des Rechtsausschusses (JURI) in Stra√üburg: ¬† Please find English version below. ‚ÄěDie √∂ffentliche l√§nderspezifische Berichterstattung (CBCR) ist‚Ķ
weiterlesen "Europäisches Parlament knickt vor Steuertricks der Multis ein"
Artikel: Tagesspiegel, 17. November 2014http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/forderung-deutscher-eu-politiker-die-troika-muss-aufgeloest-werden/10987802.html ¬† Massive Privatisierungen galten in der Schuldenkrise als Allheilmittel f√ľr L√§nder wie Portugal und Griechenland. Auch deutsche EU-Politiker sehen die Arbeit der Troika aus Kommission, EZB und IWF inzwischen kritisch. In den EU-Krisenl√§ndern wird massiv privatisiert, um die Notkredite der Troika zu bedienen. Besonders in Portugal und Griechenland werden staatseigene Konzerne und ‚Ķ
weiterlesen "‚ÄěDie Troika muss aufgel√∂st werden“"
Tr√ľgerische "Sicherheit" durch einheitlichen Banken-Abwicklungs-Mechanismus SRMZur heutigen Abstimmung des Trilog-Ergebnisses zum Einheitlichen Banken-Abwicklungs-Mechanismus erkl√§rt Thomas H√§ndel, MdEP DIE LINKE, Schattenberichterstatter der europ√§ischen Linksfraktion im Wirtschafts- und W√§hrungsausschuss: ‚ÄúDieser gro√ü angek√ľndigte Entwurf ist am Ende doch nur ein W√ľrfchen. Dieser Vorschlag ist nicht geeignet, bei Krisen dem Finanzsystem die n√∂tige Stabilit√§t zu sichern. Und er ist nur wenig geeignet, endlich nach ‚Ķ
weiterlesen "Als Tiger geplant, als Katze gesprungen, als Tischdeckchen gelandet"
Heute Morgen wurde ein Kompromiss zwischen der EP-Verhandlungsgruppe, dem Rat und der Kommission zum einheitlichen Bankenabwicklungsmechanismus, einem wesentlichen Bestandteil der so genannten Bankenunion erzielt. Nach einem ersten Informationsaustausch zwischen der Verhandlungsgruppe und den Fraktionsvorsitzenden im EP erkl√§rt die¬† Vorsitzende der europ√§ischen Linksfraktion (GUE/NGL), Gabi Zimmer: "Bei den Verhandlungen zum Abwicklungsmechanismus f√ľr gescheiterte Banken haben sich die beteiligten Seiten bewegt, so dass ein Kompromiss m√∂glich ‚Ķ
weiterlesen "Bankenunion: Keine echte europäische Einigung"