Gegen Airbnb vorzugehen heißt die Mieten vor Ort zu senken. Wohnungen, die auf Kurzzeitvermietungsplattformen wie Airbnb angeboten werden, stehen dem Wohnungsmarkt nicht zur Verfügung. Dadurch fehlen Wohnungen, die langfristig vermietet werden können. Damit sich alle wieder die Miete ihrer Wohnung leisten können, setzt sich Die Linke im Europaparlament für eine konsequente Regulierung von Kurzzeitvermietungsplattformen ein.

Wohnen ist Menschenrecht und kein Spekulationsgut. Mehr als 60% aller angemeldeten Wohnungen auf Airbnb verfolgen ein unternehmerisches Ziel. Wir müssen diejenigen regulieren, die mit Wohnraum spekulieren und diejenigen schützen, die lange darin wohnen wollen. Im EU-Parlament haben wir es geschafft ein Gesetz zur Regulierung von Kurzzeitvermietung auf den Weg zu bringen. Airbnb und Co. sind nun dafür verantwortlich, dass alle Angebote auf ihrer Plattform eine gültige Registrierungsnummer von einer lokalen Behörde aufweisen. So erhalten Kommunen eine bessere Kontrolle über Kurzzeitvermietungen und können gegen Nichteinhaltung vorgehen. Im Europaparlament setzen wir uns weiter für eine Wohnungsmarktpolitik für die Menschen ein.