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Jetzt in Klimaschutz investieren, nächste Generation entlasten

Zur bekanntgewordenen Studie der New Economic Foundation, wonach ohne zusätzlichen Klimaschutz die Staatsverschuldung Deutschlands 2050 52 % höher ausfallen wird, kommentiert Martin Günther, Europaabgeordneter für Die Linke und Mitglied im ENVI-Ausschuss für Umwelt und Klima:

„Es muss mehr in den Klimaschutz investiert werden. Dass vor allem Menschen mit wenig Geld am stärksten unter den Folgen fehlenden Klimaschutzes leiden werden, wissen wir. Die Studie zeigt einmal mehr, dass es teurer ist, nicht in Klimaschutz zu investieren, als von vornherein vorausschauend zu handeln. Es ist auch ein Gebot ökonomischer Vernunft, zukünftigen Generationen nicht die Folgen heutiger Versäumnisse aufzubürden.

Dass die EU-Kommission gerade bei Klima und Umwelt im kommenden mehrjährigen Finanzrahmen kürzen will, geht in die völlig falsche Richtung. Dieser Irrweg muss gestoppt werden. Wir brauchen – auch für den sozialen Zusammenhalt der EU – mehr Investitionen in den Klimaschutz, nicht weniger. 30 % der vorgesehenen Einnahmen für den Klimasozialfonds einfach in den allgemeinen Haushalt zu verschieben, ist eine reine Schnapsidee.“