6. Welche Risiken bestehen für die öffentliche Gesundheit?
Das Abkommen schwächt die Kontrollmechanismen für Agrarimporte:
- beschleunigte Vorabzulassungen für tierische Erzeugnisse,
- reduzierte Häufigkeit und Wirksamkeit von Kontrollen,
- verpflichtende Ankündigung von Inspektionen 60 Arbeitstage im Voraus.
Ein EU-Audit von 2024 stellte fest, dass Brasilien hormonfreies Rindfleisch nicht zuverlässig rückverfolgen kann. Das Abkommen erhöht somit das Risiko, dass gesundheitlich bedenkliche Produkte auf den EU-Markt gelangen.

